Diese Hausmittel helfen gegen eine Erkältung

Jetzt wo es wieder kälter geworden ist, beginnt die Hochsaison für Erkältungen und die Grippe. Husten, Schnupfen, Heiserkeit – die Symptome von Grippe und Erkältung sind sehr ähnlich, doch es gibt wichtige Unterschiede. Insbesondere hohes Fieber und starke Gliederschmerzen sprechen für eine Grippe. Da aber sowohl Erkältung und Grippe durch Viren verursacht werden, können leider nur die Symptome behandelt werden. Dabei können verschiedene Hausmittel unserem Immunsystem unter die Arme greifen.

Achtung: Wenn Sie vermuten, an einer Grippe zu leiden, sollten Sie auf jeden Fall bei uns in der Praxis vorbeikommen. Eine Grippe kann schwerwiegende Komplikationen hervorrufen, wie zum Beispiel eine Herzmuskel- oder Lungenentzündung. Diese sind besonders für Menschen mit angeschlagenem Immunsystem gefährlich!

Sechs Hausmittel bei Erkältung

1. Viel trinken

Bei einer Erkältung ist ein ausgewogener Flüssigkeitshaushalt besonders wichtig, um die Schleimhäute feucht zu halten. Diese können sich dann besser gegen neue Viren und Bakterien wehren.
Am besten trinken Sie Tee, denn es gibt viele pflanzliche Heilmittel, die man zu einem heilungsfördernden Tee aufbrühen kann: Ingwer, Spitzwegerich, Lindenblüten, Thymian, usw.

2. Erkältungsbäder

Vor allem zu Beginn einer Erkältung wirken Vollbäder wahre Wunder. Die Wärme fördert die Durchblutung der Schleimhäute und stoppt dadurch die Virenvermehrung.
Durch Zugabe von Eukalyptus werden zusätzlich Ihre Atemwege frei und Sie können wieder durchatmen.

3. Salzwasser

Nicht ohne Grund gibt es viele Nasensprays mit Salzwasser, denn Salzwasser ist ein kleines Wundermittel bei verstopfter Nase. Eine Nasendusche mit Salzwasser spült die Viren aus und wirkt desinfizierend.
Auch Inhalationen mit Salzwasser eignen sich gut zur Bekämpfung der Symptome.

4. Hühnersuppe

Die Hühnersuppe ist ein alt bewährtes Hausmittel. Sie enthält den Eiweißstoff Cystein, der die Schleimhäute abschwellen lässt und gleichzeitig viel Zink zur Stärkung der Abwehrkräfte. Außerdem füllen Sie mit der Suppe gleichzeitig Ihren Elektrolyt- und Wasserhaushalt auf!

5. Frische Luft

Die niedrige Luftfeuchtigkeit der Heizungsluft greift unsere Schleimhäute an und macht sie anfälliger für Viren und Bakterien. Deshalb sollten Sie kleine Spaziergänge an der frischen Luft machen und darauf achten, dass die alte abgestandene Luft in der Wohnung täglich mehrmals mit frischem Sauerstoff ersetzt wird – Stichwort Stoßlüften.

6. Ruhe & Geduld

Geben Sie Ihrem Körper die Zeit, um gesund zu werden. Sorgen Sie für ein paar entspannte Tage im Bett oder auf dem Sofa, denn Stress schwächt die Abwehrkräfte! Manchmal dauert es eben einige Tage, um wieder auf die Beine zu kommen.

Sollte sich Ihr Zustand jedoch stark verschlechtern oder auch nach ein paar Tagen nicht besser werden, kommen Sie gerne bei uns in der Praxis vorbei. Auch wenn Sie Fieber haben, das drei oder mehr Tage anhält, sollten Sie sich besser ärztlich untersuchen lassen.
Die Hausarztpraxis im Westen ist von Mo-Fr von 08:00 bis 12:00 Uhr sowie Montag und Donnerstag von 15:00 bis 19:00 Uhr für Sie da.